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Vom magnetischen Bakterium zur Brieftaube: Geo-Biomagnetismus

Winklhofer, M. (2004), Vom magnetischen Bakterium zur Brieftaube: Geo-Biomagnetismus, Physik in unserer Zeit, 35(3), 120-127, doi:10.1002/piuz.200401039.

Abstract
Die Fähigkeit, das Erdmagnetfeld wahrzunehmen und sich an ihm zu orientieren, ist im Tierreich weit verbreitet. Durch welche physikalischen Mechanismen magnetische Sinnesreize in Nervensignale umgesetzt werden, ist jedoch weitgehend ungeklärt. Bei magnetotaktischen Bakterien üben zum Beispiel biogene ferrimagnetische Kristalle als mikroskopische Kompassnadeln ein Drehmoment auf die Zelle aus. Magnetit findet sich im Gewebe zahlreicher Tiere. Doch erst bei zwei Arten, der Brieftaube und der Regenbogenforelle, konnten auch entsprechende Sinneszellen gefunden werden. Diese unterscheiden sich allerdings in ihren magnetischen Eigenschaften fundamental voneinander. Die Identifizierung der physikalischen Mechanismen des Geo-Biomagnetismus bleibt eine Herausforderung für Biophysik und Sinnesphysiologie.
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BibTeX
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Printed 25. Aug 2019 09:30