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Widerstandsprospektion

Widerstandsmessung des Römerkastells Ruffenhofen, Bayern

Widerstandsprospektion wird besonders zur Untersuchung steinerner Strukturen wie z. B. verschütteter Fundamentreste eingesetzt. Diese Technik basiert auf Unterschieden des scheinbaren elektrischen Widerstandes der oberen Bodenschichten. Modifizierte Instrumente oder kommerziell erhältliche Geräte ermöglichen oft exzellente Ergebnisse auf Messflächen, welche mittels der Magnetometrie nur eingeschränkt detektierbar sind oder bei denen der Fokus des Interesses auf archäologischen Details der Steinfundamente liegt. Im letzteren Fall wird typischerweise zunächst die Magnetometerprospektion zur schnellen Erfassung des archäologischen Gesamtkomplexes eingesetzt und daraufhin in Teilflächen durch detaillierte Untersuchung von Einzelgebäuden mittels Widerstandsmessungen ergänzt. Diese Messdaten werden nach der Verarbeitung und Filterung mit modernster Bildverarbeitungssoftware in 256 Graustufen dargestellt. Zur besseren Erkennbarkeit und Interpretation der Strukturen können jedoch auch verschiedene Farbpaletten oder 3D-Darstellungen verwendet werden.

von Tomasz GorkaZuletzt verändert: 24.04.2009 14:13
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Ausgedruckt am 18.02.2020 14:04