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Magnetometrie

Magnetogram der neolitischen Kreisgrabenanlage Steinabrunn, ÖsterreichMagnetometrie ist heute die effektivste zerstörungsfreie geophysikalische Methode der modernen Archäologie. Diese Technik detektiert lokale Anomalien des Erdmagnetfeldes, welche durch die Überreste archäologischer Strukturen im Erdboden hervorgerufen werden. Ein Totalfeld Cäsiummagnetometer mit einer Empfindlichkeit von +/- 10 Picotesla ermöglicht die besten Ergebnisse hinsichtlich Messgeschwindigkeit und Punktdichte auf großen Untersuchungsflächen. Die Messdaten, aufgenommen in einem 25x50cm Raster, werden nach der Verarbeitung und Filterung mit modernster Software optisch in 256 Graustufen oder auch in kolorierten 3D Projektionen, dargestellt. Die Magnetogramme, auch in Überlagerung mit Luftbildern der Untersuchungsfläche, sind die Grundlage für die weiteren detaillierten geophysikalischen und archäologischen Interpretationen der Fundstelle.

von Tomasz GorkaZuletzt verändert: 08.12.2010 13:21
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Ausgedruckt am 22.02.2020 12:34