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Georadar

GPR Messung im Römerlager Eining Unterfeld, BayernBodenradar ist dabei, sich als neue Methode in der Archäologischen Prospektion zu etablieren. Sie beruht darauf, dass sich elektromagnetische Wellen abhängig von Frequenz, Leitfähigkeit und dielektrischen Eigenschaften im Untergrund ausbreiten. An Diskontinuitäten, an denen sich diese Eigenschaften ändern, werden sie teilweise reflektiert. Daher eignet sich das Bodenradarverfahren besonders zum Auffinden von untertänigen Steinmauern. Die Hauptkomponenten eines Radargeräts sind zwei Antennen, von denen eine die elektromagnetische Welle in den Boden leitet, die andere das reflektierte Signal abhängig von der doppelten Laufzeit aufzeichnet. Ein typischer Messpunktabstand ist dabei 10x50cm. Um ein möglichst genaues Abbild der Untergrundsstrukturen zu erhalten ist anschließend noch ein Processing mit Verfahren analog zur Reflexionsseismik nötig. Dies sind Bandpassfilterung, Signalverstärkung, statische Korrektur und Migration. Durch Erstellen eines dreidimensionalen Bildes lassen sich daraus noch sogenannte Tiefenscheiben von ca. 5-10cm Dicke erzeugen, welche die genaue Tiefenstruktur eines archäologischen Objektes darstellen.

by Tomasz Gorka last modified 24. Apr 2009 14:10
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Printed 03. Apr 2020 20:09